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Fondspreise / Steuerdaten

Zwischengewinn:
Der Zwischengewinn ist der Teil des Ausgabe- oder Rücknahmepreises, der für aufgelaufene Zinsen, zinsähnliche Erträge und rechnerisch abgegrenzte Ansprüche gezahlt wird. Der Zwischengewinn ist von der Investmentgesellschaft zu ermitteln und unterliegt der Zinsabschlagsteuer. Nicht zu den steuerpflichtigen Zwischengewinnen gehören u.a. Dividenden.

Aktiengewinn:
"Der besitzzeitanteilige Anleger-Aktiengewinn ist der Teil des Gewinns aus der Veräußerung oder der Rückgabe von in- und ausländischen Investmentanteilen i.S.d. InvStG, der für den deutschen einkommensteuerpflichtigen betrieblichen Anleger (z.B. Personengesellschaften, Einzelunternehmer) dem sog. Teileinkünfteverfahren und für bestimmte deutsche körperschaftsteuerpflichtige Anleger (z.B. Kapitalgesellschaften) dem Freistellungsverfahren unterliegt. Seit Einführung des Gesetzes zur Umsetzung des EuGH-Urteils vom 20. Oktober 2011 in der Rechtssache C-284/09 sind ab dem 1. März 2013 zugeflossene Dividenden aus direktem oder indirektem Streubesitz für den körperschaftsteuerpflichtigen Anleger voll steuerpflichtig. Dementsprechend sind nunmehr zwei verschiedene Aktiengewinne auszuweisen.

Der Aktiengewinn (EStG) findet daher seit dem 1. März 2013 nur noch auf betriebliche einkommensteuerpflichtige Anleger Anwendung. Auf körperschaftsteuerpflichtige Anleger findet hingegen der Aktiengewinn (KStG) Anwendung. Für den Privatanleger ist der Aktiengewinn ohne Bedeutung.

Der Aktiengewinn umfasst somit (je nach Anlegertyp): - noch nicht ausgeschüttete oder thesaurierte Dividenden und laufende Erträge aus Aktien und aktienähnlichen Genussscheinen (nur Aktiengewinn EStG) - Veräußerungsgewinne von Aktien und aktienähnlichen Genussscheinen - Kursgewinne von Aktien und aktienähnlichen Genussscheinen. Bei Dachfonds fließt in den Aktiengewinn auch der Aktiengewinn der in- und ausländischen Zielfonds ein."

Immobiliengewinn:
Die Regelungen zum Immobiliengewinn erstrecken sich ab dem 01. Januar 2009 - für Anleger, die ihre Anteile nach dem 31. Dezember 2008 erwerben zusätzlich zu den Anlegern, die ihre Anteile in einem Betriebsvermögen halten - nunmehr auch auf die Anleger, die ihre Anteile in einem Privatvermögen halten (§ 8 Abs. 5 Satz 6 InvStG).

Der Fonds-Immobiliengewinn beinhaltet noch nicht zugeflossene oder noch nicht als zugeflossen geltende ausländische Mieten und realisierte und nicht realisierte Wertveränderungen ausländischer Immobilien des Sondervermögens, sofern Deutschland gemäß einem Doppelbesteuerungsabkommen auf die Besteuerung verzichtet hat.

*relevant für den deutschen Anleger gemäß §5 InvStG / die Angaben wurden unter Anwendung des Ertragsausgleichsverfahrens ermittelt.